Beschreibung

Eine leerstehende Kleinbahnfabrik in Wien wird für Wohnzwecke genutzt. Das gesamte Obergeschoß hat die österreiichische Fokolarbewegung gekauft, um es als Wohn- und Arbeitsraum jene 6 Männer zu nutzen, die für die Zone verantwortlich sind. Die dort lebenden Fokolare können auch als interreligiöse Klostergemeinschaft verstanden werden. Eine Willkommensblickachse reicht vom Eingang bis zur Küche, wo sich das Alltagsleben abspielt. Die Mitte bildet der große gemeinsame Tisch. Der einzige Raum ohne Fenster wird als katholische Friedenskapelle genutzt, die so gestaltet ist, dass sich auch Muslime, Juden und Budhisten wohl fühlen. Die Grafikarbeiten an den Wänden stammen aus der Feder von Georg Lebzelter. Die Kleinkinderzeichnungen im Eingangsbereich sind von meinen Kindern. Die Stahlsäulen und die aussteifende Stahlkonstruktion der Wand werden sandgestrahlt und bleiben auf Sicht. Fotos vom gesamten Innenraum folgen noch. 

Worte des Bauherrnvertreters Andreas Amann

link zur Fokolarbewegung

 

Architekt Walter Klasz  | +43 699 167 666 54 | walter@klasz.at |  Rathausplatz 7, 4550 Kremsmünster
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